Allgemeines

Mit dem Adaptionshaus „Am Ostorfer See" hat die Evangelische Suchtkrankenhilfe Mecklenburg-Vorpommern gGmbH einen weiteren Baustein in der Behandlungskette für suchtkranke Menschen geschaffen.


Seit dem 01.04.2000 unterstützt unser Haus abhängigkeitskranke Männer und Frauen nach einer abgeschlossenen Entwöhnungsbehandlung bei der Stabilisierung des Therapieerfolges. Das übergeordnete Ziel der Adaptionsbehandlung ist die vollständige Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit und die Befähigung des Patienten, ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben zu führen.


Zertifizierung

Bereits seit Ende 2003 wurde intensiv an der Entwicklung eines Qualitätsmanagementsystems für unsere Einrichtung gearbeitet, so dass das Adaptionshaus „Am Ostorfer See“  am 27.01.2005 erstmalig nach der Norm DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert werden konnte.
Zusätzlich erfüllen wir die Anforderungen, die nach Auffassung der deQus an eine Adaptionseinrichtung für Suchtkranke zu stellen sind.
Am 29.05.2018, erfolgte nun die Rezertifizierung nach der aktuellen Norm DIN EN ISO 9001:2015 sowie auf der Grundlage der Vereinbarung zum internen Qualitätsmanagement nach §20 Abs. 2a SGB IX. Unsere Zertifizierungsurkunde können Sie hier einsehen.


Unser Angebot

Arbeitsfelder

Die Arbeitsfelder der Adaption sind, entsprechend der Vielzahl von Anforderungen beim Übergang in ein selbständiges, suchtmittelfreies Leben und bei der beruflichen und sozialen Wiedereingliederung, sehr vielfältig.  

Therapie  

Die Behandlung wird durch vier Säulen geprägt: Sozialbetreuung, Soziotherapie, Psychotherapie und Arbeitstherapie / Berufliche Orientierung.  

Der Weg zu uns  

Bei Interesse für eine Adaptionsbehandlung wird die Eignung durch die behandelnde Fachklinik und das Adaptionshaus geprüft. Sind alle Aufnahmevoraussetzungen erfüllt, stellt die Fachklinik einen Antrag auf Adaptionsbehandlung beim zuständigen Kostenträger.  

Perspektiven

Nach Beendigung der Adaption können weitere Hilfen in Form der ambulanten Nachsorge oder des ambulant betreuten Wohnens bei einer Suchtberatungsstelle und durch eine Selbsthilfegruppe in Anspruch genommen werden.